Foto: WIBERG
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Wirtschaftspartnerschaft WIBERG und EcoHimal


Seit mehr als 20 Jahren ist EcoHimal, die Gesellschaft für Alpen-Himalaya im höchsten Gebirge der Welt tätig, um dort die Lebensbedingungen der Bergbauern zu verbessern, die Armut zu reduzieren, die Natur zu schützen und neue Formen von Einkommen zu schaffen. Dies scheint nun mit einem Projekt der Wirtschaftspartnerschaft, das von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit finanziell gefördert wird, beispielhaft zu glücken.

„EcoHimal arbeitet seit 1992 in den unwegsamen Berggebieten Nepals, unterstützt die Bauern in der Landwirtschaft, hat Kooperativen aufgebaut und hilft bei der Vermarktung von Produkten. Die Bauern im Makalu-Barun Nationalpark haben zum Beispiel einen hervorragenden Kardamom, den sie nun zu einem vorteilhaften Preis an den Salzburger Gewürzproduzenten WIBERG verkaufen.

Farming 4 Health, ein Kleinunternehmen mit Sitz in Kathmandu, übernimmt die Logistik vor Ort, EcoHimal die entwicklungspolitischen Aufgaben, etwa die Verbesserung der Infrastruktur und zusammen mit WIBERG die Schulung der Bauern, damit langfristig die Qualität stimmt. WIBERG hat zum Beispiel bereits in Trockenanlagen investiert, damit der Kardamom auch tatsächlich sein ganzes Aroma behält und nicht verunreinigt wird, somit den höchsten Güteansprüchen gerecht werden kann. Die finanzielle Unterstützung kommt von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Sinne einer Anschubfinanzierung. WIBERG geht somit etwas weniger kaufmännisches Risiko ein und kann durch EcoHimals Kompetenz ein außergewöhnliches Produkt auf den Markt bringen“, so der Vorsitzende von EcoHimal, der Salzburger Universitätsprofessor Kurt Luger.

Das trifft auch für das zweite Projekt zu, den roten Szechuan Pfeffer, der im Mount Everest Nationalpark wild wächst. Gepflückt wird er von Wanderarbeitern, den Ärmsten dieser ethnisch vielfältigen aber wirtschaftlich armen Bevölkerung des Landes, das erst vor acht Jahren zur Republik wurde. Farming 4 Health und EcoHimal haben diese Pflücker in ein Projekt eingebunden, das ihnen ein gewisses Einkommen und etwas soziale Sicherheit garantiert. Auch bei diesem Produkt erfolgen Schulungen, damit die Ernten nicht zu Schäden an den Bäumen führen, also langfristig die Biodiversität dieser einzigartigen Natur erhalten bleibt. „Die Nationalparkverwaltung würde diesem Projekt niemals zustimmen, wäre es nicht so vernünftig geplant und vorteilhaft für alle Beteiligten“ – so Kurt Luger, der sich mit dem Eigentümer und geschäftsführenden Gesellschafter von WIBERG, Marcus Winkler, einig ist, dass so ein Projekt einen sehr sorgsamen und einfühlsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie mit der lokalen Bevölkerung erfordert. „Das ist auch für uns etwas ganz Neues, im Moment unser anspruchsvollstes Projekt. Aber die Produkte rechtfertigen den Einsatz. Unsere Exquisit-Linie wird dadurch erheblich aufgewertet und wir erwarten, dass beide Produkte die Küchenchefs ebenso beeindrucken werden wie mich“ freut sich Marcus Winkler, der von Beginn an das Geschäftliche mit dem Einsatz in einem Entwicklungsland als interessante Verbindung einschätzte. „Auf diese Weise können wir ein wenig auch unsere globale soziale Verantwortung ausdrücken!“

Das Projektvolumen beträgt 400 000 Euro, die Projektlaufzeit drei Jahre.

Die Wirtschaftspartnerschaft wird von der Austrian Development Agency gefördert.

"Arbeiten, wo der Pfeffer wächst" - Artikel in den Salzburger Nachrichten vom 20. Dez. 2014

"Wibergs Würze vom Dach der Welt" - Artikel im Wirtschaftsblatt vom 12. März 2015

Website WIBERG

Kontakt


EcoHimal Austria Gesellschaft für Zusammenarbeit Alpen-Himalaya
Hofhaymer Allee 11/17
5020 Salzburg
E-Mail: office@ecohimal.org
T: +43 662 829492
ZVR Zahl: 886266575

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