Handwerker-Trainings für den Wiederaufbau


Unterstützt von Fördermitteln der Alpenkonvention bilden wir in etlichen Bergdörfern des Distrikts Kothang junge Männer zu Handwerkern aus. Diese Fähigkeiten werden dringend gebraucht, da eine Vielzahl der Wohnhäuser, Schulen und Gesundheitszentren von den schweren Beben zerstört oder schwer beschädigt wurden. Alle diese Gebäude müssen in mühevoller Handarbeit möglichst sicher wieder aufgebaut werden. Das dazu notwendige Wissen und die handwerklichen Fähigkeiten erlernen 12 Teilnehmer in einem 3-monatigen Training:

Steine, Sand und Holz wurden von den Dorfgemeinschaften gesammelt und vorbereitet. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte gemeinsam mit Dorf-Komitees, das Trainingsmaterial in das Dorf Aiselukharka transportiert. Anfang Februar 2016 konnten dort die Trainings beginnen und die zukünftigen Handwerker sind mit viel Begeisterung und Motivation bei der Sache – angeleitet von erfahrenen Ausbildnern. In Zukunft werden die Teilnehmer die neu erlernten Fertigkeiten in den eigenen Dörfern beim Wiederaufbau anwenden. Sie werden zu einem erdbebensicheren Wiederaufbau beitragen und gleichzeitig können sie das Einkommen ihrer Familie aufbessern.


Die Alpenkonvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz der Alpen, der 1991 von den acht Alpenländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Schweiz und Slowenien) sowie der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet wurde. Nach den schweren Erdbeben 2015 in Nepal unterstützt die Alpenkonvention unser Ausbildungsprojekt.
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